Im Interview: Carmen von koshikira

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Passend zum herbstlichen Wetter stellen wir Euch im heutigen Montagsinterview Carmen vom DaWanda-Shop koshikira vor. Ihre traumhafte Kreationen vereinen Natur und Weiblichkeit in ihrer ganz eigenen Art.  In Carmens Atelier in Hamburg entstehen die Kunstwerke aus hochwertigen Metallen, Kristallen und Edelsteinen. Die zeitlosen Ketten, Ohrringe, Armbänder und Ringe sind ganz besondere Schmuckstücke und lassen junge Frauenherzen höher schlagen.

Bitte stell Dich kurz vor:
Ich heiße Carmen, wurde vor 27 Jahren im beschaulichen Unterfranken geboren und bin nach einigen Umwegen vor etwa sieben Jahren in Hamburg an Anker gegangen. Wie bei den meisten Kreativen entwickelte sich meine Leidenschaft für Farben, Formen und Basteln schon in der frühen Kindheit. So war mir auch schon weit vor meinem Abitur bewusst, dass ich auf jeden Fall in den kreativen Zweig möchte, letztendlich fiel die Wahl auf Kommunikationsdesign. Diese  Entscheidung bereue ich keine Sekunde, allerdings fehlte mir schon nach kurzer Zeit der Bezug zum traditionellen Handwerk, dieses Gefühl, am Ende des Tages etwas Selbstgeschaffenes in der Hand zu halten. Als Ausgleich begann ich in meinem Arbeitszimmer wieder mit diversen Materialien wie Holz, Gips, Seide, Leder und Metall zu werkeln, neben kleinen Serien an Taschen und Schals kreierte ich während dieser Zeit auch Schmuck und entdeckte darin eine wahre Leidenschaft in mir. Besonders die Kombination aus filigranen, formbaren Metallen und farbenfrohen Edelsteinen hatte es mir angetan. Zunächst entwarf und fertigte ich den Schmuck nur für mich und meine besten Freundinnen, doch schon bald wuchs die Nachfrage auch außerhalb meines Bekanntenkreises und ich beschloss mein eigenes Label zu gründen.

Koshikira-Arbeitsplatz-Schmuck-Handmade
Ohne DIY könnte ich nicht leben, weil …
…es meine tägliche Dosis Eigentherapie ist.

Wie bist Du zu DaWanda gekommen und was hat sich in Deinem Leben seit der Eröffnung Deines Shops verändert?
Zunächst war die Herstellung von filigranen Schmuckstücken ja ein reines Hobby mit Leidenschaft an der Sache, ich hatte anfangs nicht daran gedacht, damit mal meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Glücklicherweise unterstützte mich meine Familie und mein Freund schon immer sehr darin, dem nachzugehen, was mir Spaß macht – „denn nur darin kann man auch wirklich gut sein“, so mein Vater. Dieser war es auch, der mich schließlich dazu ermutigte meinen Schmuck auf DaWanda online zu stellen. Damals wusste ich natürlich noch nicht, dass dies der entscheidende Schritt in die Selbstständigkeit war, heute kann und möchte ich mir aber gar nichts anderes mehr vorstellen, denn koshikira war von Anfang an weit mehr als ein Projekt oder eine Arbeit, endlich hatte ich etwas gefunden, in das ich all mein Herzblut stecken und mit dem ich gleichzeitig anderen Menschen eine Freude bereiten kann. Es ist ein tolles Gefühl, wenn sich jemand mit einem Schmuckstück von mir identifizieren kann und es gerne trägt. Mittlerweile lebe ich tatsächlich vom Schmuckdesign und habe ein kleines Atelier in der Hamburger Speicherstadt. Meine zwei bezaubernden Aushilfen unterstützen mich tatkräftig bei der Fertigung und Verpackung der Schmuckstücke, so dass ich endlich wieder mehr Zeit habe mich den Kundenanfragen und der Entwicklung neuer Produkte zu widmen.

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Wie bist Du auf den Namen Deines Shops gekommen?         
Ursprünglich war ich auf der Suche nach einem Namen, der meine Lieblingsfarbe Türkis und meine Faszination für Vögel widerspiegelt, doch alle Kombinationen, die mir gefielen, waren bereits vergriffen. So spielte ich mit Assoziationen herum und reihte weiter verschiedene Silben aneinander, irgendwann entdeckte ich „koshikira“ auf dem Blatt vor mir. Von diesem Fantasiewort und seinem Klanglaut war ich vom ersten Augenblick an begeistert, denn der Name repräsentiert genau das, wonach ich gesucht hatte: „koshikira“  ist feminin und absolut einzigartig, es gibt den Namen kein zweites Mal auf dieser Welt, außerdem gehört „koshikira“ keiner bestimmten Sprache an, ist also sozusagen cosmopolit. Dadurch lässt sich „koshikira“, so wie auch der hergestellte Schmuck und seine Trägerin, nicht einfach einer bestimmten Sparte oder Stilrichtung zuordnen – alles ist möglich: Gestern elegant, heute casual, morgen romantisch oder opulent. Zudem erhoffte ich mir natürlich, dass der Name einprägsam und leicht wieder zuerkennen ist – dies hat das erfreulicherweise gut funktioniert, wie wir auf Messen feststellen können.

Wie machst Du Deine Produkte bzw. Deinen Shop bekannter? (Social Media, Kooperationen, Gewinnspiele o.ä.)
Am wichtigsten ist wohl unsere facebook-Seite, denn wir werden sehr häufig über diese von Bloggern und Boutiquen entdeckt und angeschrieben. Auf der Fanpage posten wir neue Schmuckstücke und veranstalten regelmäßig Gewinnspiele, außerdem posten wir dort auch immer unsere Rabattcodes. Ich habe erst vor ein paar Wochen angefangen, mich mit all den anderen Social Media Plattformen zu beschäftigen, am interessantesten davon finde ich bislang Instagram, dort kann man bereits einige unserer Inspirationsquellen entdecken und einen kleinen Blick hinter die Kulissen von koshikira werfen.

Wenn Du nicht in Deinem Atelier oder in Deinem DaWanda-Shop bist, dann bist Du…
…sehr häufig auf einem der vielen tollen Flohmärkte in Hamburg und Umgebung anzutreffen. Ich habe eine große Schwäche für Gegenstände, die eine eigene Geschichte erzählen, dementsprechend ist unsere Wohnung ein Sammelsurium aus selbstgebauten Möbeln und teils antiken Fundstücken. Ich wohne seit sieben Jahren mit meinem Freund zusammen, zum Glück sieht er es ziemlich gelassen, wenn ich mal wieder von meinen Streifzügen zurückkehre, ihm freudig meine neuen Errungenschaften präsentiere und im Anschluss die Wohnung auf den Kopf stelle.
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Was willst Du in Deinem Leben noch erreichen?
Ich träume davon mich zusammen mit meinem Freund in einem sonnendurchfluteten Bungalow am Meer niederzulassen mit ihm eine Familie zu gründen. Ich möchte die Möglichkeit haben meinen Kindern auf Reisen die Welt zu zeigen und auch selbst noch die unterschiedlichsten Kulturen kennenlernen. Außerdem hoffe ich, dass koshikira weiterhin so gut wächst und gedeiht. Optimal wäre es, wenn das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit in Zukunft etwas ausgeglichener wäre, so dass mehr Zeit für meine Liebsten und Hobbys bleibt.

Dein Schlusswort?
DREAM. BELIEVE. DO. REPEAT.

P.S.: Wenn Ihr auch im Montagsinterview vorgestellt werden möchtet, sendet bitte Euren ausführlich ausgefüllten Fragebogen an Anna unter interview@dawanda.com. PS. Fotos im Querformat nicht vergessen!

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Beitrag von Anni

geschrieben am 30.09.2013 um 10:00 Uhr.

Kategorie: Interviews

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Über Anni

Anni ist absoluter Kopenhagen-Fan und liebt es, ihre eigenen vier Wände mit selbstgemachten Lampen & Co. zu verschönern. Im Blog kümmert Anni sich hauptsächlich um die Verkäufer-Interviews. » Mehr von Anni

2 Kommentare

  1. S. (13.02.14 03:40 Uhr)

    Sie schaut ja aus wie Angelina Jolie!

  2. koshikira (19.05.14 18:51 Uhr)

    Ich selbst sehe diese Ähnlichkeit zwar überhaupt nicht, aber ich höre das ziemlich häufig. Naja, gibt wohl Schlimmeres… ;)

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