DIY-Lektüre: PÄNG! im Interview

Überraschend, echt und provokativ – das ist das Päng! Magazin. Und natürlich gilt das auch für die neue Ausgabe, die Ihr bei uns im DaWanda-Kiosk findet. Euch erwarten tolle Bilder, Geschichten und ein Magazin, das besonders viel Wert auf Authentizität legt. Auch mit dem aktuellen Heft ist bei uns der Funke übergesprungen. Deswegen haben wir mal bei den Machern vom Magazin nachgefragt, was ihrer Meinung nach Päng! so besonders macht und wie dieses wunderbare Heft überhaupt entsteht. Die Antworten kommen jetzt.

Bitte stellt Euch und das Magazin kurz vor:
Wir sind die Macher vom Päng!Magazin. Päng! ist ein neues, ehrliches, unterhaltsames Leseheft. Ein Sammelheft für unterwegs und zuhause. Eine Micky Maus für Erwachsene. Ein Heft, in dem es nicht darum geht auf welche Art und Weise man ein perfekter Mensch wird – sondern das von Träumen, Ideen und Sehnsüchten handelt und uns fragt: Was möchte ich mit meiner Zeit in diesem Moment, hier und jetzt am liebsten anstellen?

Wie kommt Ihr auf die Ideen?
Wir überlegen uns, was wir gern lesen würden. Oder hören von Lesern, was sie interessieren würde. Und darüber wird dann geschrieben.

Beschreibt kurz Eure kreativen Arbeitsprozesse:
Bei Päng! entsteht ganz viel unter vier Augen. Es gibt keine großen Sitzungen mit Brainstorming oder so. Dafür ist viel zu viel zu tun. Es landen täglich mindestens zehn Aufgaben auf den Tisch, z.B. die Organisation eines Messeauftritts. Dann überlegen wir kurz, wie der Messestand unserer Träume aussehen würde – dann fällt uns auf, dass es dafür an Zeit und Kohle fehlt. Packen das Auto voll mit Heften, sacken auf dem Weg noch ein paar Weinkisten zur Deko ein und dann wird improvisiert. Allgemein sind wir beim kreativen Arbeitsprozess sehr schmerzfrei. Das ist unsere Spielwiese und wir können uns austoben, wie wir möchten – wenn nicht beim eigenen Heft, wo dann. Und wenn wir entscheiden, dass unsere Abonnenten eine Postkarte bekommen sollen, dann sitzen wir halt Nachts da und bestempeln und bekleben jede der 500 Postkarten einzeln.

Wie würdet Ihr den Stil des Magazins beschreiben und was kennzeichnet Ihn?
Wir bekommen oft Komplimente für die Vielfalt und Unbeschwertheit, für die realitätsnahen Geschichten, die liebevolle und unaufgeregte Gestaltung, das matte Papier, den Geruch nach frisch Gedrucktem, dass es sich mal nicht um ein „werbeüberfrachtetes Hochglanzmagazin“ handelt, dass einen „nicht vorgegaukelt wird, das Kaufen bestimmter Dinge mache glücklich, sondern, dass das Entdecken im Vordergrund steht“. Augenzwinkern ist wichtig für den Päng!Stil, den Geschichten Raum geben, aus dem Leben, rein ins Herz.

Wer ist die Zielgruppe?
Für unsere Werbepartner mussten wir das am Anfang natürlich formulieren. „Jung, urban, 20-35-jährig“. Das Feedback der Leser zeigt, dass das im Kern wohl so stimmen mag – aber die Altersspanne ist definitiv größer. Und in Schubladen stecken lässt sich der Pängster auch nicht gern. Also erweitern wir die „Zielgruppe“: Jeder, der an einem ehrlichen Heft mit Liebe zum Detail Freude hat. Jeder, der sich mit Geschichten aus dem wilden Leben, Selbermach-Anleitungen und Rätselspaß im stressigen Alltag eine Pause gönnen will.“

Wie seht Ihr die Zukunft des Magazins? Worauf dürfen wir uns noch freuen?
Päng!sationell!! Das tolle Feedback auf das Heft ist für uns der größte Lohn für die ganze Arbeit. Das stärkt uns, von außen zu erfahren, dass wir unser neues Lieblingsheft scheinbar nicht nur für uns machen. Ziel ist, dass durch Päng! für mehrere Leute ein fester Job entstehen kann. Da sind wir auf einem guten Weg und freuen uns auf weitere Päng!s im neuen Jahr, einem großen Päng!Office und einer Auflagensteigerung, dass das Heft im Handel leichter zu ergattern ist.

Wo entsteht die PÄNG! und wie viel Zeit verbringt Ihr mit der Herstellung?
In der Päng!Kommandozentrale in Stuttgart Süd sitzen Eve (Päng!Dealer) und Jana (Päng!Shop) und ich (Josephine, Päng!Chefredaktion). Päng!Artdirektorin Cathrin sitzt 200 Meter entfernt. Die restlichen über 20 Päng!Mitstreiter sitzen deutschlandweit verteilt. An einer Heftnummer arbeiten wir zwei Monate. Erst wird das Heftthema bekannt gegeben, dann haben alle Zeit für die Erstellung der Beiträge und in der letzten Woche schließen Cathrin und ich uns zu zweit ein, um bis zur Druckabgabe nicht mehr rauszugehen und per Telefon nur noch für unser Lektorat zur Verfügung zu stehen. Ja und parallel läuft das Tagesgeschäft, Pressearbeit, Facebook, Streetteam, Anzeigenakquise, Onlineshop, Vertriebsorganisation, Buchhaltung, Messeauftritte, Weltherrschaft und und und – der ganz normale Selbstverlagswahnsinn. Wir sind ein kleines Team, das versucht ein großes Heft zu machen.

Was gefällt Euch an dieser Ausgabe am besten?
Die Vogelhaus-Anleitung, die Knaststory, die Heimreise, das Trinkspiel, die Erdumrundung, das Todesrätsel, die Knusperstücke, die Winterwehwehchen. Die Schafe auf dem Cover haben wir schon sehr ins Herz geschlossen. Letztens hat uns ein Leser erklärt, warum sie bunt sind. Mit Hilfe von Farbkissen wird kontrolliert, welche Schafe von welchem Bock gedeckt wurden. Da war erstmal Stille. Wir haben viele bunte Schafe drauf :)

Welches sind die größten Themen und wie wählt Ihr diese aus?
Jedes Heft steht unter einem bestimmten Motto. Im Frühlingsheft waren wir zusammen draußen („Endlich wieder draußen spielen“), im zweiten Heft sind wir Abenteuern hinterher gejagt („Auf zu neuen Abenteuern“. Und jetzt im Winterheft kehren wir gemeinsam heim („Coming Home“). Im Heft selbst gibt es dann drei große Kapitel mit jeweils zahlreichen festen Rubriken, durch die sich das Heftthema zieht. Wie wir die Themen auswählen kann man nicht pauschalisieren. Da steht das Motto im Raum und wenn es schlüssig klingt und wir spüren „Oh jaa, darüber wollen wir ein Heft machen“ – dann gehen wir es an, da muss nicht lange überlegt werden.

Ein Schlusswort!
Wer Lust auf ein handgemachtes Heft hat mit ganz viel Bock und Spiel und Herz und Leidenschaft, der sollte mal in Päng! blättern. Päng!#3 ist seit Anfang November bundesweit im Handel und auch hier bei DaWanda erhältlich. Und wem noch ein Weihnachtsgeschenk fehlt: Auf unserer Website gibt es den passenden Geschenkgutschein zum Ausdrucken.

Das PÄNG! Magazin findet Ihr ab jetzt im DaWanda-Kiosk erhältlich! Eine normale Ausgabe kostet 6 Euro und besteht aus 100 Seiten. Viel Spass beim Lesen und Staunen.


Wenn Dir der Artikel gefallen hat, setze einen Bookmark oder teile ihn mit Freunden:

Beitrag von Franziska Muennich

geschrieben am 23.11.2012 um 10:00 Uhr.

Ein Kommentar

  1. petteeffi (23.11.12 18:22 Uhr)

    hi steffi i bins da pette hab schnell mal reingeschaut schene sachen hast wünsch dir scho mal a gutes gschäft also dann nu an gruß von uns by by

Kommentar