Wer bei Makramee ausschließlich an die 70er denkt, wird dieser Knüpfechnik nicht gerecht. Ursprünglich stammt Makramee aus dem Orient und wurde erst mit den Kreuzrittern und Mauren nach Europa gebracht. Durch die beim Makramee verwendete Kreuzknoten-Technik können flache Muster und somit auch sehr feine Knotenarbeiten hergestellt werden. So können mit Makramee beispielsweise auch Armbänder, Ketten und Gürtel geknotet werden.
Selbst die gut bekannte Blumenampel kann ziemlich cool sein – indem man sie mit dicken Jerseyschnüren, frischen Farben und einem individuell gestalteten Blumentopf in die heutige Zeit übersetzt. Wie genau das geht, zeigen wir Euch im Video.
Und das braucht Ihr dafür:
- Hooked Zpaggeti oder eine dickere Schnur
- Blumentopf
- Plakafarbe
- Pinsel oder einen kleinen runden Schwamm
- Gardinenring
- Schere
- Unterlage
Du willst noch mehr DIY-Techniken ausprobieren? Gemeinsam mit Anderen kreativ werden und tolle Dinge craften? Dann besuche uns doch bei einem unserer DIY-Workshops in der DaWanda Snuggery in Berlin.
Daqgmar Neubert (22.10.12 14:15 Uhr)
Hallo, ich habe im vergangenen Jahr mehrere Monate im Filmstudio Babelsberg gearbeitet und für den 100Mio EUR-Film, Regiseure TomTickwer und Wachowski Brüder “Wolkenatlas” mehrere Tür- (90×200) und Fenstervorhänge (70×90) mit Schnüren, Wollkordeln und Seilen in Makramètechnik geknüpft. Der Film kommt im November in die Kinos und in mehreren Sequenzen sind dann auch die Arbeiten (Hauptdarsteller: Tom Hanks) zu sehen. Übrigens haben die 3 Türvorhänge die 3 Regisseure mitgenommen.
Herzlichst
Dagmar
Ergo-Isi (23.10.12 19:19 Uhr)
Hi die Anleitung ist schön und moderner, als Macramee,
aber es ist KEIN Macramee. Ich habe dies in der Schule gelernt und
in eurer Anleitung ist leider kein Macramee Knoten dabei.
Dabei kann man sehr moderne Sachen mit Macramee machen.
Ich bin totaler Fan eurer DIY ‘ s deswegen nur eine kleine Kritik.
Ergo- Isi
Andrea (27.10.12 13:50 Uhr)
In meiner Kindheit habe ich mit meiner Mutter Macramee-Blumenampeln geknüpft. Diese Variante finde ich auch sehr schön, viel peppiger als “damals”.