

Zehn junge Illustatoren haben sich zusammen getan, um die Magazin-Landschaft auf den Kopf zu stellen. Überraschend, Neu und Provokativ – das LUKS Magazin. Das sind zehn Studierende im Fach Illustration des Design Departments an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die zusammen ein Magazin gestalten, organisieren und herausgeben. Die erste Ausgabe des LUKS Magazins, mit dem Thema “Unglaublich Laut”, ist erfolgreich am 13. Juli, mit einer wunderschönen Ausstellung und Release-Party in Hamburg erschienen und zeigt die Vielfalt der künstlerischen Arbeit von insgesamt 46 Studierenden auf 107 Seiten.
Es ist Zeit für ein neues Heft und einen Neuzugang in unserem DaWanda-Kiosk - das LUKS Magazin! Dich erwarten Bilder, Zeichnungen und Illustrationen und ein Magazin, dass auch ohne viele Worte funktioniert. Bei uns ist der Funke schon übergesprungen und nun seid Ihr dran. Wir haben mal nachgefragt, was das Besondere an diesem Magazin ist und warum die zehn Hamburger das eigentlich alles machen? Die Antworten kommen jetzt:
Bitte stellt Euch und das Magazin kurz vor:
Der Name LUKS Magazin entstand in einem langwierigen Prozess, in dem etliche Vorschläge diskutiert und verworfen wurden. LUKS ist eine Mischung aus mehreren Assoziationsketten: Zum einen gibt es den Bezug zum lateinischen Begriff lux, der auf deutsch Licht bedeutet und augenfällig mit dem ebenfalls lateinischen Begriff illustrare, erleuchten, zusammenhängt. Zum anderen gibt es den Begriff Luke, der aus dem niederdeutschen kommt und eine verschließbare, als Ein- und Ausstieg dienende Öffnung besonders bei Schiffen bezeichnet. Die Illustrationen der Studierenden ans Licht bringen und der Außenwelt eine Luke zu öffnen, die Ihnen einen Einblick in das Geschehen in der Finkenau bietet, ist die Aufgabe des LUKS Magazins.
Wie kommt Ihr auf die Ideen?
Das Thema “Unglaublich Laut” ist das sehr offene und für jeden Teilnehmer frei interpretierbares Thema der ersten Ausgabe. Der Reiz, akustische Erlebnisse in visuelle, künstlerische Beiträge zu transformieren, schien uns geradezu perfekt für unser Vorhaben. Jeder Illustrator hat einen eigenen Weg und andere Inspirationen.
Beschreibt kurz Eure kreativen Arbeitsprozesse:
Die Teilnehmer haben sich bei der Redaktion mit ihren stärksten fünf Arbeiten beworben. In regelmäßigen gemeinsamen Gesprächen trafen sich die ausgewählten Illustratoren mit der Redaktion und besprachen ihre Ideen, Entwürfe und Skizzen. Uns war es wichtig, ein gemeinsames Projekt auf die Beine zustellen und nicht bloß als Redaktion da zu sein, um die fertigen Illustrationen einzusammeln. Wir haben dieses Projekt nur gemeinsam schaffen können, das gilt für das Magazin, aber auch für die Releaseveranstaltung, auf der alle Arbeiten aus dem Magazin im Original zu sehen waren.
Wie würdet Ihr den Stil des Magazins beschreiben und was kennzeichnet Ihn?
Das Magazin zeigt einen umfangreichen Einblick in das vielfältige Schaffen der Illustratoren der HAW Hamburg. Um die Vielfalt unseres Studienganges zu zeigen, riefen wir alle Studierenden auf, eine Doppelseite in diesem Magazin zu gestalten. Ob gefällig, sperrig, mit Witz oder melancholisch, schwarz-weiß oder kreischend bunt, durchdacht oder aus dem Handgelenk, mit Bleistift, Öl, Acryl oder digital, ob Holzschnitt, Lithographie oder Collage – in dieser Ausgabe kommen alle zu Wort. So finden sich in diesem umfangreichen Magazin Szenen aus dem täglichen Leben – wie ein Abend an der lautesten Kreuzung Hamburgs, der Ärger mit den Nachbarn, oder der Musikgenuss – genau so ihren Platz, wie Fantastisches.
Wer ist die Zielgruppe?
Als Zielgruppe sehen wir alle an Illustration, Kunst und Comic interessierten Menschen.
Wie seht Ihr die Zukunft des Magazins? Worauf dürfen wir uns noch freuen?
Das Konzept des LUKS Magazins sieht vor, dass jedes Jahr im Juli eine neue Ausgabe des Magazins erscheint. Da das Magazin weiterhin an der HAW beheimatet bleiben soll, wird die Redaktion jedes Jahr wechseln. Mit dem Wechsel der Redaktion soll sich auch das Design und Format des Magazins verändern. Man darf gespannt sein!
Wo entsteht das LUKS und wie viel Zeit verbringt Ihr mit der Herstellung?
Das LUKS entsteht in Hamburg an der HAW. Von der Idee über die Antragstellung für Fördergelder bis zur Releaseveranstaltung vergingen acht Monate, in denen die Redaktion sich wöchentlich traf um alles, vom Konzept über die Auswahl der Illustratoren, das Layout, bis hin zum Druck zu koordinieren. Regelmäßige Treffen mit allen Beteiligten, sowie die Arbeit am Layout, mit zwei phantastischen Studentinnen im Fach Kommunikationsdesign mussten ebenso in unseren Zeitplan integriert werden, wie das Erstellen, der Flyer, Plakate, Sticker etc. und die Arbeit ist noch nicht beendet, denn zur Zeit kümmern wir uns um den Vertrieb, die Pressearbeit, den Versand von Magazinen, geben Interviews und planen das nächste Magazin.
Was gefällt Euch an der ersten Ausgabe des LUKS am besten?
Beim Blättern durch das umfangreiche Magazin wird der Facettenreichtum der Illustration sichtbar, obwohl allen Arbeiten das gleiche, wenn auch freie Thema „Unglaublich Laut“ zugrunde liegt, gleicht keine Doppelseite der Anderen. Ob Comic, Zeichnung, Malerei, Infografik oder Buchillustration – jeder der 46 teilnehmenden Künstler bespielt seine Doppelseite auf seine Weise, zeigt in kreischenden Farben oder bassigen schwarz-weiß Zeichnungen seine eigene Interpretation des Themas.
Ein Schlusswort:
„Spot an! It LUKS good!“
Das LUKS Magazin erscheint einmal im Jahr und ist ab jetzt im DaWanda-Kiosk erhältlich! Eine normale Ausgabe kostet 12 Euro, Studenten zahlen nur 10 Euro. Viel Spass beim Lesen und Staunen.
LUKS | Ranokel (09.08.12 19:37 Uhr)
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