DaWanda Nähschule: “Wie mache ich einen Abnäher?”

von am 12.07.2012 um 10:00 Uhr | 5 Kommentare | DIY-Anleitungen, Videos

Kleine Falte – große Wirkung: Damit ein Kleidungsstück perfekt auf die Körperform angepasst werden kann, näht man oft an Schulter, Taille, Brust oder Hüfte kleine Falten ein, sogenannte Abnäher. Wenn Ihr die Tipps von Nähprofi Jacqueline aus dem Nähschul-Video berücksichtigt, gelingen Euch Abnäher in Zukunft ganz einfach!

Was Ihr dazu braucht:
- eine Nähmaschine
- eine Schere
- Faden
- Stoff

Herzlichen Dank an Jacqueline und Sara von Trollinge.
Die Nähkurse bei Jacqueline könnt Ihr hier buchen!

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5 Kommentare

  1. Sebastian Schüler (12.07.12 11:24 Uhr)

    Hallo Jacqueline von Trollinge,

    Ich finde es gut dass ihr versucht die DIY Bewegung voran zu bringen in dem ihr hier zeigt wie der eine oder andere Näh Stepp funktioniert aber dann zeigt es doch bitte richtig und berichtet auch worauf zu achten ist. Zum einen ist die Stichlänge viel zu groß! Die Leute die sich das Ansehen und davon lernen wollen wissen vielleicht nicht das man in der Fashion Verarbeitung eher Stichlängen von 2-3mm verwendet. Und zum zweiten zu behaupten die Fäden verknoten sich wenn man ins lehre näht ist ja so was von falsch! Die Fäden verdrillen maximal und das ist dann auch schon alles. Wenn man mehrmals über die Fäden streicht gehen sie gleich wieder aus einander. Dann doch lieber die en etwas länger lassen und sie dann per Hand locker verknoten damit die Naht nicht wider aufgeht.

  2. big charade (19.07.12 09:51 Uhr)

    Muss ich Sebastian bedingt recht geben:
    -Am Ende der Naht verzwirbeln sich die Fäden nur. Ärgerlich ist es,wenn nach 10 mal tragen und waschen ein Stich nach dem anderen wieder auffisselt. Denn die Schlussfäden sollten im Idealfall ja nach dem nähen ganz kuz abgeschnitten werden. Lieber einen Winzknoten drauf setzen. Ich für meinen Teil mach aber in der Spitze ebenfalls einen Rückstich und auch meine Spitzen sind trotzdem immer weich. Brauch allerdings ein bissel Übung, um genau wieder auf die Naht zu kommen.
    - Die riesige Stichlänge kann ich mir nur erklären, dass man hier auf dem Video die Naht besser sehen soll. Auf alle Fälle hätte das aber dann dazu gesagt werden sollen.
    - Noch ein kleiner Tip: Setzt man die Stecknadeln quer zur Naht, kann man ohne Bedenken darüber nähen und gerade bei rutschigen Stoffen hat man die Sicherheit, dass wirklich die Naht da ist, wo sie hin sollte.

    Gruß
    Miri

  3. Urte (19.07.12 12:31 Uhr)

    Übrigens: eine Falte ist eine Falte und ein Abnäher ist ein Abnäher und beides sind zwei unterschiedliche Möglichkeiten, Kleidungsstücke zu schmücken bzw. in Form zu bringen.
    Bei quer gesteckten Stecknadeln kann man nicht nur bedenkenlos darüber nähen, man kann sie auch während des Nähens mit der rechten Hand heraus ziehen, ohne das Nähen zu unterbrechen und läuft daher nicht Gefahr, einen ‘Absatz’ in die Nählinie zu bekommen, was bei Maschinen, welche nicht automatisch beim Anhalten die Maschinennadel im Stoff stecken lassen, sehr leicht passiert.
    Gutes Gelingen der Abnäher!
    Gruß Urte

  4. Anita (19.07.12 15:29 Uhr)

    den 3 voangegangenen Kommentaren kann ich nur zustimmen. Als ich das gesehen habe, wunderte ich mich auch… Die Stichlänge hat Jacqueline aber gezeigt auf 2.
    Trotzdem finde ich die Beiträge gut, so Mut zu bekommen und selbst zu nähen.
    Jeder hat ja nicht eine Mutti, Oma oder sonst nette Leute die s schon den Kindern zeigen. Ich habe schon vor 60Jahren meine Puppen benäht und gucke trotzdem mal gern in die Nähkurse.
    Gruß Anita

  5. Susanna (19.07.12 22:21 Uhr)

    Über die Stichgrösse wurde schon viel gesagt, die Stecknadeln quersteckenist auch besser. Aber mit dem vernähen des Abnähers ist mit dem raus nähen alles korrekt. Ich bin seit über 30 Jahren mit Herzblut Schneiderin und so habe ich es auch gelernt und so nähe ich es auch, das sich der Abnäher auftrennt habe ich noch nie erlebt. Ein Tipp noch Abnäher, wie alles andere gut bügeln.
    Viel Spass noch.

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