Es ist doch immer das Gleiche, schwarz und langweilig baumelt der selbe Standardgurt an unseren Kameras. Aber nicht bei Kati von bykati! Heute teilt sie mit uns Ihre tolle DIY-Anleitung für einen individuellen Kameragurt. Bestimmt das Design selbst und gebt Euch nicht mit 0/8/15 zufrieden, denn Ihr habt ein Recht auf Einzigartigkeit! Eins, zwei, DIY: los gehts!
Und das braucht Ihr:
Und so gehts:
Legt die Spitze auf das Gurtband, fixiert es mit Stecknadeln und näht es fest. Versiegelt anschließend die Naht mit einem Rückwärtsstich. Führt dann das Gurtband durch den Karabinerhaken.
Schlage das Gurtband zwei mal nach innen ein und fixiere es mit einer Stecknadel, bringt nun den Haken in die richtige Position. Vernäht den Haken mit mehrmaligem Vor- und Rückwärtsstich Eurer Nähmaschine, um das Gurtband zu versiegeln.
Zum Abschluss näht Ihr die Schleifen an beiden Enden des Gurtbandes, an der dünnsten Stelle unterhalb der Naht, fest. Wenn Ihr keine fertigen Schleifen habt, könnt Ihr sie aus dünnen Schleifenband selber machen. Jetzt noch an Eurer Kamera befestigen und schon kann es losgehen!
“Mein Name ist Kati, eine Kreative aus Wien mit einer Vorliebe für Vintage! Ich liebe den Stil der 60er und 70er Jahre, was sich auch in meiner Arbeit wiederspiegelt. Neben hübschen Vintage-Kleidchen, gibt es in meinem DaWanda-Shop bykati natürlich auch vieles Handmade “byKati”. Neben meinem Onlineshop bei DaWanda, bin ich auch Autorin meines Blogs, der sich Katis Villa Kunterbunt nennt. Dort schreibe ich viel über die 60er Jahre, über Dinge die mich inspirieren und über meine Arbeit. Meine Leser können hinter die Kulissen schauen und bekommen regelmäßig DIY-Anleitungen, um selbst kreativ zu werden.”
Möchtet Ihr uns auch Eure Anleitung schicken? Dann füllt einfach die Vorlage aus (hier herunterladen) und schickt sie uns an anleitung@dawanda.com. Gute Fotos nicht vergessen!
Genny (12.06.12 09:55 Uhr)
Wow, das sieht echt klasse aus und nicht so eintönig!!! Sollte ich auch mal ausprobieren für meine Sony…Sehr schön und großes Lob!!!
Danke fürs teilen :-D
Dörte (12.06.12 12:55 Uhr)
Danke! Werde ich wohl mal für den Mann im Haus nähen. Aber ohne Spitze. :-)
Sebastian Schüler (13.06.12 22:10 Uhr)
An die Autorin Christina,
ich muss gestehen dass ich dem DIY generell etwas skeptisch gegenüber stehe. Aber mit dieser Anleitung finde ich geht ihr zu weit. Es gibt hier auf DaWanda Designerinnen/ Designer und Shop-Betreiber die versuchen mit Kameragurten ihr Geld Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und dann kommt ihr und stellt das als DIY rein ich finde so was geht gar nicht! Auch wenn die DIY Methode längst nicht an die Qualität der Profis heran kommt gehen den Designer eventuell Kunden verloren.
Handarbeit-Zauber (13.06.12 23:00 Uhr)
Schade das man hier nicht zitieren kann.
@Sebastian, wenn du mal nach “Anleitung Kameraband” googlest wirst du ganze viele Anleitungen dafür finden. Die Anleitung hier ist nur eine schöne Variante, aber es sind Näher die die Bänder selber machen. Und nicht jeder kann nähen und das hat Material dafür. Die werden gerne ein Band kaufen.
Liebe Grüße
Sandra
Das perfekte Foto: Welche Ausrüstung ist wichtig? (14.06.12 12:01 Uhr)
[...] Ihr Euer Lichtzelt mit ganz einfachen Mitteln selbst bauen könnt. Oder braucht Ihr noch ein Kameraband? Wie Ihr das selbst herstellt, könnt Ihr hier [...]
Christina (14.06.12 17:32 Uhr)
@Sebastian: Diese DIY-Anleitung ist nur eine Art von vielen ein Kamerband selber zu gestalten. Natürlich veröffentlichen wir unsere DIYs nur mit Genehmigung der Designer. Für viele unserer Leser dienen unsere Anleitungen als Inspiration für eigene Projekte, wir geben also Anreize. Da oft Zeit, Geduld oder das nötige Fingerspitzengefühl fehlt kaufen unsere Leser immernoch die angebotenen Kamerabänder, die es bei DaWanda gibt. Aus diesem Grund haben wir weitere Kamerabänder und Materialien im Widget unter der Anleitung. Möchte unser Leser also lieber das fertige Produkt kaufen, so findet er gleich eine kleine Auswahl im Blog.
Herzliche Grüße,
Christina von DaWanda
charmingjeani (30.08.12 14:53 Uhr)
Sehr schön und eine tolle Idee, die ich bestimmt irgendwann mal für mich umsetzen werde…
Allerdings: die Lösung mit dem Karabiner find ich nicht so gelungen. Das verkratzt doch alles und ist viel zu starr oder?