Handwerks-DIY: Hundebett für den besten Freund

von am 31.01.2012 um 10:16 Uhr | 9 Kommentare | DIY-Anleitungen

Bei dem Wetter schickt man doch keinen Hund vor die Tür – Und den besten Freund schon gar nicht! Gerade zu dieser Jahreszeit, wo es draussen so ungemütlich ist, wünscht man sich doch einen warmen Platz an der Heizung. Dann beobachtet man die dicken Regentropfen lieber durch die Fensterscheibe, kuschelt sich in eine Wolldecke und trinkt einen heißen Kakao. Und wenn nicht mal Euer Liebling vor die Tür mag, dann wird es Zeit etwas zu tun. Wäre so ein Hundebett nicht genau das Richtige?

Ab jetzt könnt Ihr ordentlich Hand anpacken bei unseren DIY-Anleitungen. Denn heute zeigen wir Euch die erste von zwölf Anleitungen unserer Handwerks-DIY-Serie, die wir ab sofort jeden Monat für Euch mit freundlicher Unterstützung der Online-Community 1-2-do.com veröffentlichen.

Und das braucht Ihr:

  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Stichsäge
  • Kantenfräse
  • Abrundfräser
  • Zwingen
  • Akkuschrauber
  • Bandschleifer
  • Schraubzwingen
  • Gurte
  • Kiefernholz
  • Holzdübel
  • Holzleim
  • Hundekissen (70cmx 58cmx 8cm)

Und so gehts:

1. Wählt für Euren Hund ein gemütliches ovales Kissen, am besten mit abnehmbaren Bezug. Dann legt Ihr das Kissen auf das Kiefernholz und übernehmt mit einem Bleistift, 45° Winkel und 90° Winkel  grob die Maße. Natürlich kann es auch ein kleineres Kissen sein, je nach Größe Eures Hundes. Die Maße könnt ihr individuell Eurem Liebling anpassen. Damit das Kissen gut hinein passt, schrägt Ihr die Ecken mit der Stichsäge ab. Die fertige Grundplatte sieht dann aus wie auf dem nachfolgenden Foto:

 

2. Im zweiten Schritt baut Ihr die Umrandung. Dafür benötigt Ihr eine Kapp- und Gehrungssäge und sägt die Kieferholzplatte für die Umrandung mit Gehrungsschnitten von 22,5° zu. Und so sieht es dann aus:

 

3. Im dritten Schritt geht es ans Dübeln. Dazu wird die Grundplatte mit den Seitenteilen verdübelt, benutzt hierfür Holzdübel. Die folgenden Bilder helfen Euch bei der Orientierung:

 

4. Im vierten Schritt geht es ans Eingemachte: Damit Euer Hund später auch ein stabiles Hundebett hat, ist es notwendig auch die Seitenteile miteinander zu verbinden. Für die Schrägen kürzt Ihr die Dübel und bohrt beidseitig mit einem Tiefenanschlag Bohrungen in die Kanten der Seitenteile. Die Dübel kürzt Ihr, damit Ihr bei den Bohrungen die Rückseite nicht beschädigt. Alternativ könnt Ihr auch mit einer Lamellofräse arbeiten. Wenn Ihr die Holzdübel gesetzt habt, verleimt Ihr Euer Werk und spannt es mit Schraubzwingen und Gurten, damit es auch sicher hält. Auf den nachfolgenden Fotos seht Ihr wie es geht:

 

5. Im fünften Arbeitsschritt bringt Ihr das Hundebett in Form. Hier könnt Ihr Euer Hundebett nach Lust und Laune gestalten. Dazu braucht Ihr ein Glas, einen Bleistift und gegebenfalls ein Lineal und zeichnet die Linien an, die ihr später mit der Stichsäge ausschneidet. Die Ecken rundet Ihr mit einem Bandschleifer ab. Und so sieht es dann aus:

 

6. Im sechsten Arbeitsschritt rundet Ihr die Kanten ab, damit später auch alles hübsch aussieht. Das macht Ihr mit einer Kantenfräse und einem Abrundfräser. Zur Not geht es auch mit einer Feile und etwas Schleifpapier. Das ist übrigens auch für die Ecken zu empfehlen, in die Ihr mit den Maschinen nicht so gut rein kommt. Wie das dann ausschaut, könnt Ihr hier sehen:

 

7. Im siebten Arbeitsschritt bekommt Euer Hundebett Beine! Die Beine sind notwenig, damit es auch auf unebenen Untergründen gut steht. Am besten funktioniert es mit der Gehrungssäge. Dazu improvisiert Ihr mittels einer kleinen Schraubzwinge einen Anschlag und macht vier Schnitte. Die Unterteile der Füße rundet Ihr mit der Kantenfräse ab, die Oberseite der Füße bleibt unbearbeitet, damit das Hundebett besser auf den Füßen liegt. Anschliessend bohrt Ihr die Löcher für die Holzdübel in die Füße und die Unterseite des Hundebettes, verleimt beides und spannt sie mit Schraubzwingen fest. So, wie auf den folgenden Bildern:

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8. Im letzen Schritt bekommt Euer Hundebett seinen Anstrich. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Streicht Euer Hundebett am besten in zwei Anstrichen. Nach dem Voranstrich und der Trockungszeit schleift Ihr das Hundebett noch einmal komplett ab, sodass der zweite Anstrich auf einem ebenen und deckenden Untergrund zum tragen kommt. Und fertig ist Euer Hundebett.

Jetzt muss nur noch der zweite Anstrich trocknen, das Kissen in das Hundebett: Und fertig ist der neue Kuschelplatz für Euren Liebling! Wir danken 1-2-do.com für diese tolle Anleitung.

Ihr kennt 1-2-do.com noch nicht? In der Online-Community findet Ihr jede Menge Tipps und Tricks für Selbermacher mit Herz. Ob Einsteiger oder echte Handwerker, ob Kreative oder Deko-Interessierte, hier könnt Ihr Eure Ideen einbringen, Anleitungen Eurer Projekte veröffentlichen und Euch mit den anderen Community-Mitgliedern austauschen. Denn wie es bei 1-2-do.com so schön heißt: Einer weiß immer wie es geht!

 

 



9 Kommentare

  1. Bettina (31.01.12 15:04 Uhr)

    Super Idee! Würde ich sofort bauen! Nur leider wird unser Kandis garantiert seine Zähne wetzen und die ganze Pracht “umgestalten”!

  2. Corinna (01.02.12 15:16 Uhr)

    Hallo Christina, ich finde deine Anleitung zu dem Hundebett ganz toll.
    Es würde mich sehr freuen, wenn du deine Anleitung auch bei uns einstellen würdest. http://www.dogityourself.com
    Dort findest du vielleicht auch noch ein paar Anregungen.

    Viele Grüße
    Corinna

  3. Christina (01.02.12 17:48 Uhr)

    Liebe Corinna,

    vielen Dank! Diese tolle Anleitung haben wir von 1-2-do.com zur Verfügung gestellt bekommen, wenn Du Dich an den Verantwortlichen bei 1-2-do.com wendest hilft man Dir sicher gerne weiter!

    Liebe Grüße,
    Christina von DaWanda

  4. Handwerks-DIY: Werkbank für Kinder (21.02.12 10:01 Uhr)

    [...] Könnt Ihr es auch nicht abwarten wieder aktiv zu werden? Wie im Januar angekündigt (Handwerks-DIY: Hundebett für den besten Freund) zeigen wir Euch von nun an jeden Monat eine tolle DIY-Anleitung, bei der Ihr richtig Hand anlegen [...]

  5. abina (13.03.12 14:39 Uhr)

    Bin begeistert!!! Allerdings bin ich eher fürs Streichen und Nähen zuständig. Aber vielleicht kann ich meinen Mann aktivieren. Für unsere Rhighbackmixhündin tut er fast alles.

  6. toni (20.03.12 08:48 Uhr)

    kannst du auch mal eins für größere hunde machen und wie als normals bett das wer toll :D

  7. toni (20.03.12 08:51 Uhr)

    ich habe nähmlich einen labrador mischling und dass ist ein rüde deswegen würde es mich freuen wenn du ei größeres machen würdest oder vielleicht nur eine anleitung hm,,,,, bb lg toni
    p.s. ansonsten ist es dir wirklich sehr gut gelungen

  8. Christina (20.03.12 09:45 Uhr)

    Hallo Toni,

    es freut uns, dass Dir das Hundebett so gut gefällt! Wie im ersten Schritt beschrieben, lässt sich das Hundebett ganz individuell der Größe Deines Hundes/des Hundekissens anpassen. Viel Spaß beim nachbauen!

    Herzliche Grüße,
    Christina von DaWanda

  9. Wilma (21.03.12 20:38 Uhr)

    Tolle Idee! Ich werde mal versuchen den nachzubauen! Hoffentlich mag der Hund den dann auch.

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