Jungs auf DaWanda #25 – Bon Voyage!

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Keine Sorge. Der Titel des heutigen Beitrags soll keine weitere Schreibpause einläuten (die pflege ich ja auch eh nicht anzukündigen). Stattdessen möchte ich heute ein wenig über’s Reisen schreiben.
Ich persönlich bin ein recht eifriger Reisender, würde ich behaupten. Allerdings wird man auf mich weniger beim Kraxeln in den Alpen, der Rast auf einer Waldlichtung oder gar beim Schwitzen auf dem Jakobsweg stoßen (so fashionable ein Selbstfindungstrip auch geraden sein mag).

Nein, ich zähle mich zu den Cityhoppern. Jener Sorte Touristen also, die nach getaner Wochenarbeit ihren Weekender packen (keinen business-hartschalenkoffer, mit dem man im Flieger alle Leute anrempelt!), der die Ausmaße der Handgepäckmessgestelle natürlich geradeso nicht überschreitet und das Wochenende über in eine maximal zwei Flugstunden entfernte Stadt einfallen, um deren Atmosphäre, wenn nicht gar Seele, möglichst umfassend und intensiv in sich aufzunehmen und auf unzähligen Fotos festzuhalten, um dann leicht übermüdet aber voll von neuen Eindrücken wieder in den Alltag der nächsten Woche zu starten.
Ich darf dabei aber sagen, dass mein Verhalten im Allgemeinen nicht dazu führt, dass sich Bürgerinitiativen damit befassen müssen, weil aus ihrem Kiez eine touristendurchtränkte Sauf- und Partymeile zu werden droht.

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Vielmehr gehört für mich zu einem anständigen Citytrip neben dem Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten gerade auch das entspannte Schlendern durch die kleineren Gassen und Pfade abseits der großen Touristenströme und das Rumlümmeln in gemütlichen Cafés, während man am Käffchen nippt und die vorbeiflanierenden Menschen und das allgemeine Treiben beobachtet. Daher sind für mich ganz oft zweite oder dritte Besuche einer Stadt viel interessanter: Man hat den obligatorischen Tourikram bereits abgehakt und kann sich vollständig auf das Erkunden des “echten” Stadtlebens einlassen.

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Natürlich belastet so eine Städtereisen-Leidenschaft auch ein wenig das grüne Gewissen, zumal ich selbst noch zu geizig bin, um die Billigfluglinie meines Vertrauens bei ihrem Versuch des green washings zu unterstützen. Aber was soll ich sagen. Ich hoffe einfach mal, dass ich es mit dem nächsten Einkauf im Bio- und Fairtrade-Laden wieder ein bisschen gutmachen kann und freue mich schon auf die nächste kleine Reise.

In diesem Sinne. Gehabt Euch wohl.

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Beitrag von Benjamin Geisel

geschrieben am 02.09.2011 um 15:30 Uhr.

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